Zentral Cuba

Ab EUR 1'941

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Zentralcuba mit seinen faszinierenden Städten und der geballten Natur in 8 E-Bike-tagen und 9 Übernachtungen auf die völlig andere Art mit uns entdecken.

Mit dem E-Bikes durch Zentral-Cuba, das bedeutet bei uns intensiv, genuss- sowie anspruchsvoll und gleichzeitig einzigartig. Cienfuegos, Trinidad, El Nicho, Topes de Collantes, Schweinebucht. Playa Larga um nur einige Highlights zu nennen. Machen sie gefasst auf die vielleicht eindruckendste E-Bike-Tour ihres Lebens.

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Wir erkunden fast ohne eigene Kontamination in 8 Tagen mit den E-Bikes die Provinzen Havanna, Matanzas, Cienfuegos, Villa Clara und Sancti Spiritus. Wir nächtigen zum Teil in Hotels und in Casas particulares unmittelbar am Strand, Frühstücken am Playa und baden an geschichtsträchtigen Orten, wo einst Fidel und seine Mannen die Invasion der von den USA ausgebildeten und unterstützten Guerillas bei ihrem Sturzversuch der cubanischen Regierung erfolgreich niederschlugen. Wir durchqueren naturgewaltige Biosphärenreservate, erklimmen respekteinflößende Berge mit unseren E-Drahteseln und bewundern rauschende Wasserfälle. Sie können sicher sein, Sie werden viele sowie sehr spezielle Highlights dieser faszinierenden Provinzen Cubas mitnehmen, ganz sicherlich mehr und auch andere, als dies mit anderen Fortbewegungsmitteln möglich ist. Mehr ginge in diesen Tagen eigentlich nur mit dem Helikopter. Sie werden sich sehr häufig auf Wegen abseits des üblichen Tourismus befinden und vor allem “Cuba muy auténtico“ erleben. Für 0815-Reisen sind wir vielleicht der falsche Ansprechpartner, wenn Sie aber Cuba authentisch und individuell erleben wollen, dann sind Sie bei uns genau richtig. Australia, Playa Larga, Playa Girón, Bahia de Cochinos (Schweinebucht), El Nicho, Topes de Collantes, Cienfuegos, Trinidad, Playa Boca, Playa Ancon, Casilda und vieles mehr stehen auf Ihrer Erlebnisliste.

 

Start unserer 5-Provinzen Zentral-Cuba-Tour ist La Habana. Sie kommen am Vortag unseres ersten E-Biketrips in Ihrer Unterkunft in La Habana an und haben also eine Nacht um sich eventuell Ihrem Jet Lag hinzugeben, danach wird nicht mehr geschwächelt und wir brechen auf in diese sehr spezielle Region der größten Karibikinsel. Während der gesamten Reise haben Sie max. 2 Übernachtungen in der gleichen Unterkunft, deshalb bitte entsprechend Ihr Gepäck richten. Den Gepäcktransport zum jeweils nächsten Übernachtungsort übernehmen wir, sieht auch einfach blöd aus, mit dem Riesenkoffer auf dem E-Bike. Die großen Koffer können Sie gerne in unserem Office in Havanna für die komplette Zeit stehen lassen. Bitte für die Tagestrips immer nur das Notwendigste in einem Rucksack oder ihren Satteltaschen mitnehmen. Zu den Unterkünften sollten Sie wissen, dass wir  unsere Gäste ausschließlich in von uns getesteten Unterkünften einbuchen. Bitte bedenken Sie aber, dass Cuba seinen Charme von Luxus eher aus historischer Sicht hat und wir deshalb von manchen für uns Selbstverständlichkeiten auch mal Abstriche hinnehmen müssen. Manchmal sind die Unterkünfte zwar sehr einfach, aber sie sind sauber, zweckmäßig, meist sehr familiär, halt typisch cubanisch. Wenn alles ist wie zu Hause, dann hätten Sie ja auch zu Hause bleiben können. Auch wenn dies etwas paradox klingt, so sind wir zumindest der Meinung, dass unter anderem diese uns häufig begegnenden schrägen Tatsachen gerade Cuba zu einem einzigartigen Erlebnis werden lassen. Unser Ziel ist, dass Sie sich immer relaxed auf unsere Trips begeben können mit der Aufforderung sich voll und ganz auf Ihre Erlebnisse mit den E-Bikes, Cuba, den Cubanern und unserem Team einzulassen. Es wird sicher keine Luxuspurtour, aber auch kein Zeltcampinggaskochermannschaftsduschenabenteur, halt so etwas dazwischen;-)

Nach Ihrer ersten Übernachtung in Havanna treffen Sie morgens um 08:00 Uhr vor Ihrem Hotel, Casa particular oder Hostal hoffentlich Ihren Tourguide. Sie erkennen ihn oder sie ebenfalls hoffentlich an den Bikes, der Mütze oder dem Cubykeshirt. Vor Antritt der ersten Tour erhalten Sie eine kurze Einführung zu den Bikes, die Einstellung auf die individuelle Körpergröße, eine Aufklärung über den Zustand der cubanischen Straßen, unsere Signale zum Fortbewegen, gefolgt von Informationen über die Regeln im kubanischen Straßenverkehr und einigen Übungsrunden geht es los mit den E-Bikes auf Entdeckungstour. 

 

Ablauf:

Wir starten am Tag 1 nach Ihrer Ankunftsübernachtung mit der Tour von La Habana aus in Richtung Playa Larga  Bitte nicht erschrecken, falls Sie die Entfernung zwischen La Habana und Playa Larga vor Ihrer Anreise checken. Das sind in der Tat  mehr als 200 Km, deshalb werden wir Teile der Strecke mit einem anderen Transportmittel bis Australia bzw. Agramonte zurücklegen. Jetzt fragen sich einige wieder mit welchem Verkehrsmittel passiert das? Das hängt etwas von der Gruppengröße und den Verfügbarkeiten ab. Zur Auswahl stehen uns je nach Situation abenteuerliche Züge in einem sehr bescheidenen Zustand, aber aufregend, einst modernste Camiones aus den fünfziger Jahren, vielleicht auch etwas neuer oder ein moderner Reisebus. Wir  werden sehen was geht. Flexibilität sowie spontanes Organisationstalent gehören auf Cuba zu den erforderlichen Grundeigenschaften der Cubaner und diese Neigungen sollten auch Besucher der Insel mitbringen. Ob Sie wollen oder nicht, an diesem Tag werden Sie noch ca. 60 Km mit den e-Bikes selbst bewältigen. Wir durchqueren Australia, dieser Ort hat seine Berühmtheit aus der Zeit als die Amerikaner mit der 1961 gestarteten Invasion in der Schweinebucht kläglich scheiterten. Fidel Castro hatte in der Central von Australia damals seinen Kommandostützpunkt eingerichtet um diese Invasion gleich zu Beginn im Keim zu ersticken, was ihm auch innerhalb von nur 3 Tagen gelang. Erstmals mussten sich wohl die Amerikaner in einer für heutige Zeiten grotesken Aktion geschlagen geben. Die Lernkurve war sicherlich sehr hoch, für beide Seiten. Ein äußerst historischer Moment. Sollte das dort speziell zu diesem Ereignis entstandene Museum seine Renovierung abgeschlossen haben und gleichzeitig geöffnet sein, dann werden wir das Gleiche auch besuchen. Unser erster sicherer größerer Stopp wird auf der Criadero de Cocodrilos sein. Kängurus gibt halt es auf Cuba keine, angeblich sind die alle den Krokodilen zum Opfer gefallen. Die größte Krokodilfarm Kubas, mit ca. 10.000 Tieren wird uns jetzt etwas beschäftigen und wer eines dieser schnuckeligen Teile kosten möchte kann das sogar im anliegenden Restaurant auch tun, muss man aber nicht, es gibt durchaus auch andere Gerichte. Nach unserem Krokodiltrauma ziehen wir mit unseren e-Bikes weiter bis Playa Larga, wo wir unser Domizil beziehen, vielleicht noch ins karibische Meer hüpfen oder uns einfach nur erholen bevor wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen in einem der Paladare wieder zusammenfinden. Danach laden wir unsere Akkus auf, sofern das nicht schon passiert ist und pflegen unser etwas strapaziertes Hinterteil.

 

Am 2. Tag geht es um 09:00 Uhr nach unserem Frühstück los. Heute bewegt uns die Sehnsucht  in Richtung Playa Girón, einem äußerst geschichtsträchtigen Ort. Hier landeten die damaligen Invasionstruppen der Vereinigten Staaten mit dem Ziel der Herrschaft von Fidel Castro ein jähes Ende zu bereiten, doch es kam ausnahmsweise mal anders als es die Amerikaner gewohnt waren. Die damals mehr als 1200 Gefangenen tauschte Fidel Castro später gegen Nahrungsmittel, Medikamente  und Maschinen im Wert von 53 Millionen Dollar aus. Ein paar Worte zur Route sind jetzt angebracht. Diese Strecke zwischen Playa Larga und Play Girón sowie die Strecke des Folgetages zeichnen sich durch gewisse animalische Wanderaktivitäten besonders aus, die eine ganz besondere Herausforderung für uns e-Biker bedeuten. Leider sind es keine Krötenwanderungen. An diesem Küstenstreifen finden zu bestimmten Tages- und Jahreszeiten massenhafte Krebswanderungen statt. Bitte seien Sie sicher, dass sie mehr als einer Handvoll Krebse begegnen werden und vor allem ausweichen müssen. Nicht weil diese Tiere für Sie gefährlich sind, aber unsere Schläuche müssen darunter leiden. Zu viele Plattfüße halten uns dann schon arg auf. Also bitte an diesen Tagen besonders aufmerksam die Straße beobachten und  bitte auch den Hartschalern ausweichen, bitte den bereits etwas breitgefahrenen Krebsen ebenfalls ausweichen, auch wenn Sie diese Köstlichkeiten gerne einsammeln würden um sie abends verspeisen zu können. Wir werden an diesen Tag hart an der Karibikküste bleiben und unser Mittagessen in einem Paladar mit Meeresrauschen zu uns nehmen. Gestärkt und vielleicht frisch gebadet geht es weiter zum Zielort Playa Gíron. Dort werden wir unsere Zimmer in einem Casa particular im Ort oder der Umgebung beziehen oder im Hotel Playa Girón (einem auf der Skala der schönsten Hotels Cubas eher unten zu findenden Hotel, das aber gerade deshalb schon wieder einen besonderen Charakter hat). In Playa Girón gibt es ein kleines Museum speziell zu den Geschehnissen der gescheiterten Invasion von 1961. Die Zeit sollte reichen um dieses kleine aber durchaus interessante Museum zu besuchen. Bevor wir uns zum gemeinsamen Abendessen treffen schließen Sie bitte ihre Ladegeräte an, damit meinen wir nicht nur die ihrer Mobiltelefone, sondern die ihrer e-Bikes, sonst sieht es am nächsten Tag für Sie nach einer klassischen Biketour aus. Geht auch, aber ist durchaus anstrengender und außerdem bezahlen Sie ja auch für ein e-Bike.

 

Der 3. Tag steht im Zeichen des Cangrejo oder der Ausweichroute bei inflationärem Cangrejo Aufkommen. Wir kämpfen uns ab 09:00 Uhr in Richtung Cienfuegos entlang der Küste über eine wunderschöne Strecke mit bescheidener Straßenoberfläche und weiterhin nicht weniger Hartschalentieren.  Wir bewegen uns heute vorwiegend auf einer Strecke, die scheinbar unberührt ist. Klassische Gruppenreisen werden diesen Teil der Karibikküste nicht besuchen, da es mit 4 Rädern noch viel schwieriger ist den Krebsen auszuweichen und die Fahrbahnoberfläche eher einer Kraterlandschaft gleicht. Sollten wir zu den absoluten Hoch Zeiten der Krebswanderung unterwegs sein, dann kann es auch sein, dass wir die Alternativroute durch das Landesinnere nehmen müssen, was aber sicherlich nicht weniger attraktiv ist, denn die ursprünglichen Pueblos haben einen unglaublichen Reiz und die Menschen freuen sich über die Besucher aus der Fremde mit ihren e-Drahteseln ungemein. Heute kommen wir mit unseren Bikes eher an die Reichweitengrenze der Akkus, deshalb wird während des Mittagessens geladen was das Zeug hält und es sind Reserveakkus für Reichweitenengpässe mit im Gepäck. Ziel ist Cienfuegos, auch die Perle des Südens genannt. Diese Bezeichnung hat durchaus ihre Berechtigung. Cienfuegos ist in seinem Ursprung strak französisch geprägt, die enorm große Bucht diente früher oft den Piraten zum Unterschlupf, was allerdings noch vor dem Frankreicheinfluß war. Frankreich hatte auch nicht wirklich berühmte und viele Piraten. Zuckerrohr, Tabak und Kaffee sind die Ursprünge des Reichtums dieser 160.000 Einwohner zählenden Stadt. Cienfuegos ist auch von den üblichen Zerstörungen durch die Kämpfe in den verschiedenen Revolutionen immer verschont geblieben und gerade deshalb existieren viele gut erhaltene Gebäude aus dieser Blütezeit. Seit der Stadtkern auch noch zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben wurde schreiten die Renovierungsarbeiten sichtlich voran. Die Provinzhauptstadt wird Sie sicherlich begeistern. Es gibt viel zu sehen bei unseren Kreuzzügen durch die Hauptstadt der kleinsten Provinz Cubas.  Wir steuern unser Casa Particular bzw. Hotel an um unsere Zimmer zu beziehen und werden dann nach einer kleinen Pause noch etwas die Perle des Südens mit unseren Bikes erkunden. Vor dem gemeinsamen Abendessen bitte wieder die Akkus laden und dann wer will ins Nachtleben der Perle abtauchen oder bei einem karibischen Cocktail mit Meerblick den Tag ausklingen lassen.

 

Am Tag 4 durchqueren wir ab 09:00 Uhr Cienfuegos in Richtung El Nicho. Ein atemberaubendes Naturschauspiel erwartet uns, allerdings auch ein paar atemraubende Steigungen. Vielleicht müssen wir trotz e-Antrieb auch mal ein paar Meter schieben, aber das sieht ja praktisch niemand, denn wir sind ziemlich einsam unterwegs.  Wasserfälle mit Naturschwimmbecken, unzählige Pflanzenarten, von denen wir viele noch nie in natura gesehen haben und ein gigantischer See erwarten uns auf dieser Naturpuretappe. An diesem Tag übernachten wir in einem Hotel oder Campismo inmitten dieser geballten Naturschönheiten. Sie haben Zeit mit den Bikes die Hochregion selbst ein wenig zu erkunden, aber gerne auch gemeinsam mit einem ortskundigen Guide. Wir bewegen uns einen Tag um El Nicho sowie Topes de Collantes. Wir haben mal wieder ein gemeinsames Abendessen, der Gruppenkollaps wächst, aber da wir ziemlich erschöpft sind von all unseren Erlebnissen und zurückgelegt Kilo- und Höhenmetern extrem beeindruckt und mitgenommen sind endet der Abend in Harmonie mit Ihrer Matratze. Wir vergessen nicht unsere Akkus aufzutanken, denn am nächsten Tag gilt es Trinidad zu erobern.

 

Der 5 Tag beginnt für uns um 09:00 Uhr nach dem Frühstück mit einer weiteren Ultranaturalstrecke und dem Ziel es bis zum traumhaften Trinidad zu schaffen. Meistens schaffen wir das auch, genauer gesagt bisher immer. Wir wohnen in aller Regel in sympathischen kleinen Casas im Stadtteil Casilda in Strandnähe. Wir beziehen dort zeitig unsere Zimmer und nehmen danach mit unseren Elektrogefährten die Stadt ein. Extremkopfsteinpflaster erfordert trotz etabliertem Tourismuszentrum unsere volle Aufmerksamkeit bei unserem Rodeo durch die Altstadt. Unser Mittagessen werden wir einem gemütlichen Restaurant im Zentrum von Trinidad zu uns nehmen. Danach wandern wir ein wenig durch die idyllischen Gassen dieser extrem frequentierten Karibikkolonialoase. Meist gibt es in Trinidad mehr Touristen als Einwohner, aber das ist auch nicht verwunderlich, wenn man das Freiluftmuseum Trinidad mit seinem kolonialen Magnetismus selbst einmal erkundet hat kann man auch verstehen weshalb das so ist und sich selbst die Zuckerbarone in den letzten Jahrhunderten hier so unglaublich wohl fühlten. Am späten Nachmittag machen wir uns auf in Richtung der Strände Trinidads, dem Playa Ancón und Playa La Boca. Wir nehmen die alte Strandroute direkt am karibischen Meer entlang um schließlich an einem etwas der Karibik zugewandten Ort bei einem karibischen Sonnenuntergang die Seele oder sonst was baumeln zu lassen und um vielleicht mit einem leckeren Mojito mit oder ohne Alkohol die Schmerzen unserer geschundenen Hinterteile zu betäuben. Nach dem Sonnenuntergangsnaturereignis machen wir uns auf den Weg nach Casilda, wo wir in unserem Casa gemeinsam die kulinarischen Köstlichkeiten der Region verschlingen, von den frohlockenden Rhythmen cubanischer Musikanten berauscht auch noch das ein oder andere Tanzbein schwingen wobei wir oft bemerken, dass man Hüften ganz anders bewegen kann als wir glauben was unsere Körper genetisch herzugeben in der Lage sind, bevor wir dann entspannt unsere sicherlich verdiente Nachtruhe antreten können.  Bevor wir in den karibischen Tiefschlaf verfallen sollten wir noch die Akkuladung checken, damit der nächste Tag ähnlich entspannt verlaufen kann, wie wir das bisher erleben durften.

 

Der 6. Tag steht unter dem Motto: Back to Cienfuegos, was wir allerdings in einem Tag eher nicht ganz durchziehen werden, auch wenn wir es sicherlich jetzt könnten, denn nach diesen Trips sind wir ja jetzt Experten. Ihre Befürchtungen, dass wir die gleiche Strecke nehmen wie auf der Hinfahrt dürfen Sie getrost wegstecken. Wir nehmen den Circuito Sur  entlang der Küste bis Playa Yaguanabo. Ein kleiner Abstecher in den Parque El Cubano soll uns nicht aus dem Konzept bringen, aber zumindest sollte man sich mal anschauen mit welchen Freizeitkonzepten sich die Cubaner vergnügen. Vom El Cubano fahren wir wahrscheinlich in das Islazul-Hotel Yaguanabo. Eine sehr schön gelegene Anlage mit kleinen Bungalows und einem eigenen Strand in einer sehr ruhig gelegenen Bucht. Sie machen den Rest des Tages einfach ausnahmsweise mal was Sie wollen. Die Möglichkeiten sind je nach Kreativität schier unendlich. Wem dieser Sinn fehlt, der sollte einfach mal am Strand etwas dem Meeresrauschen lauschen, sich ein paar karibische Cocktails reinpfeifen und mal abwarten was mit der Kreativität passiert. Bevor wir uns zum gemeinsamen Abendessen treffen sollten Sie checken, sofern Sie dazu nach all den Cocktails noch in der Lage sind, ob bei Ihrem Akku etwas passiert, damit er auch wieder seine volle Füllung für den nächsten Tag hat.

 

Der 7. Tag bedeutet Rückkehr nach Cienfuegos übers Land. Wir bewegen uns auf Strecken, die nicht wirklich touristisch erobert sind. Keine Angst, alles was wir brauchen finden wir in diesen liebenswerten Pueblos dieser Region, die scheinbar vergessen wurden bei der Anbindung an die Provinzhauptstädte und die infrastrukturellen Möglichkeiten, die zwischenzeitlich auch in Cuba bestehen. Trotz der Faszination über das Leben der Menschen auf dem Campo, ihrer Herzlichkeit und ihrer unglaublichen Zufriedenheit mit ihrem Lebensstandard und dem Stolz Cubaner zu sein wollen wir zeitig unser Ziel, nämlich Cienfuegos erreichen.  Dort beziehen wir am Nachmittag unser Casa Particular und Sie haben danach etwas Zeit die Stadt mit ihrem französischen Flair auf eigene Faust zu erkunden. Man muss ja nicht immer im Kollektiv die Macken und Eigenarten der anderen ertragen, schließlich sind Sie ja im Urlaub.  Sie werden deshalb auch an diesem Abend mal das Abenteuer wagen eigenständig ein Restaurant zu finden in dem es etwas Passendes für Ihren Gaumen gibt. Dies wird Ihnen in Cienfuegos nicht schwer fallen. Nach unserem ausnahmsweise getrennten Abendessen und dem üblichen Akkuabendritual gibt es vielleicht noch Zeit die Bilder, Videos sowie gewonnene  Eindrücke an der Bar zu teilen.

 

Am 8. Tag ist unser Motto ist – Back to La Habana und tief eintauchen in die Millionenstadt. Nachdem wir uns eine Woche sehr intensiv zu Zentral-Cuba-Experten gemacht haben, wagen wir uns jetzt mit geballter e-Bike-Kompetenz und extremen Fahrkünsten in diese zwar im Vergleich zu anderen Hauptstädten eher verkehrsruhige Metropole jedoch pulsierend in Relation zu unseren bisherigen Erlebnissen. Ein faszinierender Kontrast erwartet uns mit unseren treuen e-Begleitern. Um 09:00 Uhr satteln wir die Hühner und folgen dem Magnetismus der Metropole La Habana. Wir biken maximal bis zum Transporter, (sofern die Verladung nicht schon am Vorabend geschehen ist) der unsere Bikes in Cienfuegos hoffentlich liebevoll in Empfang nehmen wird und wir, sowie unsere Bikes fahren zum Großteil über die Autopista Nacional in Richtung der Hauptstadt Cubas. Auch dieser letzte Tag wird nicht weniger ereignisreich werden, denn nach unserem letzten gemeinsamen Mittagessen in einem typisch cubanischen Restaurant in La Habana machen wir noch einen Abschiedsritt mit unseren e-Bikes durch die Metropole. Wir nehmen die Highlights dieser historisch wohl einzigartigen Weltmetropole noch mit. Zwar vielleicht nicht so intensiv, wie auf unseren üblichen La Habana- Ganztagestouren, aber das wichtigste ist drin.  El Capitolio, Plaza de La Revolucion, Habana Vieja, Habana Centro und der Malecón sind garantiert. Zumindest von Ihrem E-Bike müssen Sie jetzt so langsam Abschied nehmen. Wir bringen Sie mit den Elektrogeschossen am Abend noch zu Ihrer zumindest für unseren Organisationspart wohl letzten Unterkunft. Wir treffen uns an diesem Tag nicht zu einem gemeinsamen Abendessen, auch wenn Sie dieses Ritual sicherlich oder auch gar nicht vermissen werden. Die Bikes werden von unserem Team entgegengenommen, Sie können ein paar nette Worte zum Trennungsschmerz von sich geben und dann ist unser offizielles Protokoll abgearbeitet.  Am Folgetag treten Sie Ihre  Rück- oder Weiterreise an. Die Batterie brauchen Sie natürlich nicht zu laden, denn der Esel kommt in den Stall und wird vorbereitet für seinen nächsten Trip durch das ursprüngliche Cuba. Unser Trip in 8 Tagen durch zentral-Cuba mit dem E-Bike ist zu Ende.

 

Nach der letzten Nacht in Ihrem Hotel/Casa oder auch Park geht Ihre Reise hoffentlich weiter im einzigartigen und spannenden Cuba oder Sie treten glücklich die Rückreise an, mit dem Wissen, auch diesen einzigartigen Trip bewältigt und überlebt zu haben. Vielleicht haben Sie jetzt auch Lust auf weitere unserer alles außer gewöhnlichen Touren auf Cuba. Der nächste Urlaub kommt bestimmt und wo auf unserem Planeten kann man schon so sicher und trotzdem extrem ursprünglich E-Bike-Erlebnis- und Entdeckungstouren machen.

 

Wir haben diese Reise so konzipiert, dass sich für Sie die idealen Möglichkeiten ergeben ein 2 oder 3-Wochen Paket zu realisieren. (Länger geht auch)Im Anschluss 5 Tage Habana oder einen 5 Tage Badeurlaub an Cubas Traumstränden werden Ihnen gefallen. Wer 3 Wochen macht, der sollte eine Kombi aus Habana, Strand und vielleicht sogar einer Biketour im Westen machen. Gerne realisieren wir dies für Sie mit unseren Partner auf Cuba.

 

Gerne kümmern wir uns für Sie natürlich auch um jegliche Transfers zum Flughafen, zur Busstation oder mit dem Oldtimer weiter ins Land.

Verlängerungsmöglichkeiten zum Baden, Tauchen, Abhängen, Schnorcheln oder was auch immer organisieren wir natürlich gerne für Sie.

 

Ein Hinweis noch zur Flexibilität. Wir wissen, unsere E-Bike-Touren bieten nicht sehr viel Raum um auch individuelle Ziele anzusteuern, die Tage sind wirklich recht gefüllt, aber Sie haben immer die Gelegenheit mit uns Ihre Wünsche abzustimmen. Ob Sie länger den Strand genießen möchten, ein Theater oder Museum besuchen wollen, die Tour aus welchen Gründen auch immer mit einem anderen Gefährt fortsetzen wollen oder was auch immer Sie auf dem Herzen haben, wir werden immer möglichst viel Flexibilität zeigen und alles versuchen um Ihnen Ihren Aufenthalt auch nach Ihren Wünschen anzupassen. Es gelingt uns sicher nicht immer, aber meistens.

Höhepunkte

Australia, Playa Larga, Playa Girón, Bahia de Cochinos (Schweinebucht), El Nicho, Topes de Collantes, Cienfuegos, Trinidad, Playa Boca, Playa Ancon, Casilda, Criadero de Cocodrilos, La Habana, Plaza de La Revolucion, Malecon, Habana Vieja, Habana Centro, Vedado .....

 

Im Preis eingeschlossen

  • Reiseleiter  (Englisch oder Deutsch und Spanisch, andere Sprachen auf Anfrage)
  • 8 Tage E-Bike inkl. Ladegerät
  • 9 Übernachtungen im Hotel, Casa Particular oder Cabañas de Campismo mit Frühstück
  • Helm und Fahrradschloss
  • 2 Flaschen Wasser (500ml) pro Tag
  • 8 Mittagessen (inkl. je 2 Getränke / Softdrinks)
  • 6 Abendessen (inkl. je 2 Getränke / Softdrinks)
  • Eintritt Krokodilfarm, 2 Museen, El Nicho, Parque El Cubano
  • Transferkosten Havanna – Australia und Cienfuegos - Havanna
  • Begleitfahrzeug mit Mechaniker, Gepäck, Ersatzteilen und Reservebikes
  • EZ Aufpreis in EUR pro Person 267,00 EUR

Schwierigkeitsgrad

Mittel bis Schwer (Wer schwer auslassen möchte, der kann auch El Nicho und Topes de Collantes auslassen und direkt nach Trinidad mit einem unseres Guides fahren.)

 

Anmerkungen

Bekleidung:

Turnschuhe oder geschlossene Schuhe, Sonnenbrille, Sonnenschutz, Badebekleidung, Handtuch, Flip Flops

 

Programmänderungen:

sind möglich unter Berücksichtigung der Öffnungszeiten und Verfügbarkeiten

 

Obligatorische Buchungsinformationen

Geschlecht:

Mann / Frau (inkl. Angabe, sollte es hinsichtlich Körpergewicht/grösse Besonderheiten oder körperliche Einschränkungen geben)

 

Kinder:

Es gibt kein Mindestalter, sondern eine Mindestgröße von 1,40m

 

Kinder-Anhänger und Sitz:

Für die ganz kleinen Bikers-to-be verfügen wir über einen Kinder-Anhänger oder Sitz: Max Körpergewicht: 25kg. Die Anhänger sind in der Stückzahl limitiert und immer auf Anfrage.

 

Wetter

Obwohl Kuba über 300 Sonnentage im Jahr hat, kann es auch mal einen heftigen kubanisch karibischen Schauer geben. Da dieser Regen eher Duschtemperatur hat, können wir nach dem Motto „biking in the rain“ mit oder ohne Poncho weiterfahren oder wir machen eine Getränkepause.

 

Stornobedingungen

  • Ab Reservierung bis 90 Tage vor Ankunft: 60,00 EUR pro Person max. 300,00 EUR / Buchung
  • 90 - 60 Tage vor Ankunft           20%*
  • 59 - 30 Tage vor Ankunft           40%*
  • 29 - 15 Tage vor Ankunft           50%*
  • 14 - 07 Tage vor Ankunft           75%*
  • 06 - 01 Tage vor Ankunft           90%*
  • Weniger als 24 Stunden vor Ankunft 100%*

*jedoch mindestens 60,00 EUR pro Person

 

Hinweise

Alle nicht explizit aufgeführten Leistungen sind nicht im Preis enthalten, auch   keine Trinkgelder sowie alkoholischen Getränke außer Bier zu den Mahlzeiten (2 Getränke pro Person, falls Mittagessen inklusive).
Wir empfehlen den Reiseteilnehmern den vorherigen Abschluss einer Reise- unfall-, Reisekranken-, sowie Reisehaftpflichtversicherung. Für nicht durch Cubyke nachweislich verursachte Schäden der Teilnehmer übernimmt Cubyke keine Haftung. Alle Räder sind immer in einem technisch einwandfreien Zustand.