Die Insel der Jugend - einzigartig!

Ab EUR 1'515

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La Isla De La Juventud kombiniert mit Havanna und das mit dem E-Bike.

Was ist geheimer als Geheim? Vielleicht die Isla De La Juventud – Mehr authentisches Cuba geht nicht!

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Wir erobern gemeinsam das vielleicht letzte Heiligtum Cubas und das mit unseren Elektrodrahteseln. Wir beginnen diesen Abenteuertrip mit 2 Tagen e-biken in La Habana und setzen dann über mit der Schnellfähre zur Isla De La Juventud. Wir werden Tagesdistanzen zwischen 30 und 80 km zurücklegen, aber nie wird es körperlich wirklich anstrengend, außer ihr möchtet es, denn den Motor kann man auch abschalten und sich richtig auspowern. Mental wird es schon anstrengend, denn die Eindrücke und Kontraste die uns in Havanna erwarten, könnten extremer kaum sein. Dann folgt mit der Isla die Naturpurtour, völlige Entschleunigung und wir werden eins mit der Natur und einer Insel, die fast 2 Jahrhunderte die Heimat der berühmtesten Piraten unserer Geschichte war und danach eine Insel zur Verbannung der weniger gesetzestreuen und der politisch unbequemen. José Martí musste dort eine gewisse Zeit unfreiwillig leben und Fidel Castro, wie sein Bruder Raul waren dort ebenfalls fast 2 Jahre im Gefängnis Presidio Modelo inhaftiert, welches heute ein Museum ist. Natürlich werden wir mit unseren Bikes durch diese gigantische Gefängnisanlage fahren können und auch die einsamen Strände der Isla besuchen. Freut euch auf die Metropole, wie sie bisher nur wenige kennenlernen durften und auf eine Insel, die sich gerade behutsam für ausländische Besucher ein wenig öffnet. 9 Übernachtungen mit Frühstück sowie 8 Tage Mittag- und Abendessen in zum Teil einfachen, aber liebvollen Hotels und authentischen Casas Particulares und 8 garantiert faszinierenden Tagestrips.

Anreisetag:
Ihr bezieht am Vorabend (vielleicht euer Anreisetag) unserer ersten Tagestour durch La Habana euer gemütliches koloniales Casa Particular (auch als Fremdenzimmer oder Privatunterkunft bekannt) in Havanna und euer Reiseleiter erwartet euch am darauffolgenden Morgen um 09:00 Uhr dort vor der Tür. Ihr erkennt den Guide sicher entweder an dem E-Bike, einem Cubyke Schild, Cubyke Mütze oder T-Shirt. Von dort geht es gemeinsam zu den Bikes (alternativ kann bei geschlossenen Gruppen auch ein individueller Treffpunkt mit uns vereinbart werden), Nach einer kurzen Einführung zu den Bikes, der Einstellung auf die individuelle Körpergröße, der Aufklärung über den Zustand der kubanischen Straßen, gefolgt von Informationen über die Regeln im cubanischen Straßenverkehr geht es los mit den E-Bikes auf unsere Havanna Intensivtour.

1. Tagestour
One day in Havana - El clásico
Wir beginnen nach unserer ersten Übernachtung um 9 Uhr morgens unsere erste Tagestour in Havanna mit unserem Klassiker “One day in Havanna“. Darin sind alle wesentlichen Highlights der Hauptstadt Cubas enthalten aber auch viele weniger bekannte Kostbarkeiten, welche diese berauschende Stadt in sich verbirgt. Wir lernen einige der 15 Stadtbezirke kennen wie Hanna Viejá, centro, Vedado, Playa, Marianao und je nach Reisegeschwindigkeit auch mehr. Wir merken schnell, dass die Uhren hier anders ticken als sonst wo und dass Cuba irgendwie anders ist, als alles was wir bisher an Ländern kennengelernt haben.

Wir starten unsere Tour in Richtung des quirligen und geschichtsträchtigen Habana Vieja. Wir passieren die Callejon de Hamel, einem Zentrum der afrocubanischen Santeriaszene in Havanna Centro, machen unter anderem Halt am La Guarida. Das Restaurant La Guarida zählt nach wie vor zu einem Highlight Havannas, und wurde aufgrund des Oskar-nominierten Films, Erdbeere und Schokolade´ (1993), bekannt und es liegt unweit des Paladares San Cristobal, in dem Obama bei seinem Cubabesuch speiste. Wir fahren weiter und machen unsere Stopps am Capitolio, Parque Central, Gran Teatro um von dort tiefer in die Altstadt und ihr einzigartiges Flair einzudringen. Wir halten am ‚Casa del Perfume‘, der Festung Castillo de la Real Fuerza, schlendern neben unseren E-Bikes über die besonders historischen Plätze der Metropole, weil wir dort nicht überall fahren dürfen, auch wegen der teilweise etwas  engen Gassen mit oft nicht gerade wenigen Besuchern. Die wichtigsten Plätze sind: Plaza Vieja, Plaza San Francisco de Asis, Plaza de La Catedral, Plaza de Armas und danach machen wir  mit unseren E-Drahteseln den Paseo del Prado unsicher. Mittagessen werden wir natürlich auch. Ihr werdet merken, dass die Gerüchte, dass die cubanische Küche einfach schlecht ist oft nur noch Gerüchte sind. Der konkrete Ort hängt immer etwas von unserer Reisegeschwindigkeit, Gruppengröße und den nutzbaren Straßen ab.
Während unserer Fahrten durch Havanna, lassen wir natürlich den Malecón nicht aus und durchqueren ab dem berühmten Hotel Nacional das elegante Wohnviertel Vedado mit seiner vielfältigen Architektur. Wir radeln über die Calle 23 unweit der Rampa, um schließlich über die Avenida Paseo auf dem geschichtsträchtigen Revolutionsplatz zu gelangen.  Hier können wir mit etwas Sensibilität die Atmosphäre spüren, welche geherrscht haben muss, als Fidel hier vor mehr als einer Million Cubanern seine wortgewaltigen Reden hielt. Auf unserem Rückweg zum Startpunkt des Ausfluges, machen wir einen letzten Einkehrschwung um an einem dem Tagesverlauf angemessenen Ort mit einem Cocktail, Bier, Wasser oder Softdrink um vielleicht nochmals die gewonnenen Eindrücken revuepassieren und sacken lassen können.  

2. Tagestour
La Habana Campo – Unentdeckter Westen   
Heute begeben wir uns auf eine Reise mit unseren hoffentlich komplett aufgeladenen E-Bikes aus der pulsierenden Metropole heraus aufs Land entlang der Westküste.  Dieser Teil Havannas ist jenseits der klassischen Tourismuswege und gerade deshalb sehr ursprünglich und reizvoll. Die Route bringt uns in direkten Kontakt mit der cubanischen Lebenskultur wie sie auch zum Teil noch im tiefsten Binnenland existiert. Nahe an der faszinierenden Metropole La Habana ist die Zeit auf ihre eigene Art für uns scheinbar stehengeblieben. Kaum Verkehr, Bicitaxis, Pferdefuhrwerke, Fußgänger und Radfahrer, das sind außerhalb die Fortbewegungsmethoden. Stopps bei einigen der bekanntesten Künstler Cubas auf dem Weg zum ersten Fischerdorf in Richtung Westen bilden den grotesken Kontrast dieser Tour. 
Unser Reiseleiter erwartet uns wie gehabt um 09:00 Uhr vor unserer Unterkunft. Unsere ersten Ziele widmen der Kunst verbunden mit Sozialprojekten, danach passieren wir Richtung Botschaftsviertel das Palacio de Convenciones, wo viele nationale und internationale Kongresse sowie politische Veranstaltungen stattfinden. Dieser äußerst beeindruckende Kontrast zu den klassischen, cubanischen Lebensverhältnissen und dem was uns auf der Tour noch erwartet, wird uns beschäftigen. Wir bewegen uns in Richtung Jaimanitas entlang des Club Havana und besuchen Fusterlandia, einer der berühmtesten Künstler Cubas, der stark durch Gaudi und die Santeria in seinen Arbeiten inspiriert ist.
Jetzt geht es weiter durch Jaimanitas in Richtung Marina Hemingway. Die größte Yachtanlage Cubas, die zu Ehren von Ernest Hemingway dessen Namen trägt. Wir bewegen uns über die Carretera Panamericana mit unseren Elektrodrahteseln in Richtung Santa Fé. Kleine Strände und ursprüngliche Lebensverhältnisse entlang der Strandpromenade in Santa Fé sind bleibende Erlebnisse. Auf der Strecke nach Baracoa passieren wir die Escuela Latinoamericana de Medicina, dort werden ausländische Studenten, vorwiegend aus Afrika und den anderen lateinamerikanischen Ländern, zu Ärzten ausgebildet. Das Fischerdorf Baracoa hat einen unglaublichen Charme und ist zu unserem Glück touristisch praktisch unentdeckt. Wir steuern auf eines unserer Favoritenrestaurants zu welche alle in ihrer Lage und ihrer speziellen Küche nur schwer zu übertreffen sind. Danach treten wir leicht überfüllt mit Kohlenhydraten, Vitaminen, Eiweiß und Proteinen sowie den gesammelten Eindrücken die Rückreise an. Auf dem Rückweg werden wir natürlich auch einige Stopps einlegen um nicht zu dehydrieren und unserem Gesäß etwas Entspannung zu gönnen.

3. Tagestour
Havana bis Batabano und dann zur Isla De La Juventud
Unsere Bikes sind bereits verladen und wir starten von unserem Casa um 8 Uhr morgens aus Havanna in Richtung Batabano, wo unsere russische Schnellfähre zur Karibikpassage bis zur Isla De la Juventud auf uns wartet. Ausgestattet möglichst mit einem kleinen Rucksack für die Notwendigkeiten auf dem Bike und einem getrennten Gepäckstück, das per Pferd/Auto/Traktor/Bicitaxi oder wie auch immer von der Fähre zum Hotel kommt. Wir werden einen etwas aufwändigeren Sicherheitscheck über uns ergehen lassen müssen und das Boarding ist ebenfalls etwas gewöhnungsbedürftig, doch die Isla ist, wie wir meinen, auch einen etwas größeren Anreiseaufwand wert, irgendwann wird auch das sicher noch einfacher, schließlich war es früher fast unmöglich für Ausländer auf die Insel zu kommen, weshalb sie auch noch so unglaublich jungfräulich ist. Selbst heute ist es auch für Cubaner gar nicht so easy auf die Isla zu gelangen. Bitte unbedingt den Reisepass griffbereit haben. Die Überfahrt dauert ca. 2,5 Stunden. Im Hafen von Nueva Gerona, der Inselhauptstadt angekommen, verladen wir unser Gepäck, schnappen uns unsere Bikes und schon geht es los zur ersten kleinen Inseltour durch Nueva Gerona, zu einem Picknick an einem „schwarzen Strand“, wie die Cubaner behaupten, der aber ist zwischenzeitlich eher stark durchsetzt mit den uns bekannten Sandfarben. Die Lage, die Menschen dort, das Wasser und die Umgebung sind einfach so schön untouristisch, dass es einfach schwer fällt sich wieder zu verabschieden. Natürlich könnt ihr dort auch baden, zumindest wenn das Wetter es erlaubt, was ja auf Cuba fast das ganze Jahr der Fall ist. Also, Badesachen nicht vergessen. In der Abenddämmerung fahren wir mit unseren e-Bikes zu unserem Hotel um die Zimmer zu beziehen und uns etwas frisch zu machen. Nach dem Abendmahl sitzen wir vielleicht an der Bar und teilen unsere Eindrücke mit cubanischen Cocktails oder auch Rum, weil wir vieles so noch nicht erlebt haben. Wer will kann sich natürlich mit Cubanern austauschen, weil auch sie in diesen Hotels wohnen, was einen Teil des Inselcharmes mit ausmacht. Keine strikte Trennung zwischen uns Besuchern und den Einheimischen wie es vor vielen Jahren noch meist der Fall war. Wir werden 2 Nächte in diesem Hotel verbringen und es ist wie alle Hotels auf der Insel, recht einfach,  wie die Insel selbst generell auch ist, aber sauber, die Zimmer haben Klima, TV, warmes und kaltes Wasser, geräumige Betten, gute Matratzen, super nettes Personal, ausreichend Essen und Getränke, aber keine Beautyfarm oder Wellnessoase und auch keine Shopping Arkaden, keinen Golfplatz und es fehlt leider der Hubschrauberlandeplatz, aber dafür haben bald alle Hotels einen Pool und Wifi. Welcome back zum normalen Leben. Urlaub wie früher, ob wir das noch können? Die Bikes kommen in die Ladestation damit wir den nächsten Tag volle Power auf unserer nächsten Etappe haben.  

4. Tagestour
Presidio Modelo – mit dem E-Bike durch die einstige Gefängnisanlage
Nach dem Frühstück geht es heute um 9 Uhr Startzeit etwas durch Nueva Gerona, die Hauptstadt der Sonderprovinz Isla De La Juventud mit dem Ziel „Presido Modelo“. Viele von euch waren hoffentlich noch nicht so oft in ihrem Leben im Knast, aber selbst wenn… im Knast in dem Fidel und Raul Castro fast 2 Jahre einsaßen, war bestimmt noch kaum jemand von euch. Diese Knastanlage hatte zu ihrer Bau- und Betriebszeit einen Modellcharakter, da nur ein Wächter fast 1000 Insassen gleichzeitig bewachen konnte. Die Ausmaße des Presidio Modelo sind gigantisch und es gibt den gleichen Knast nur noch ein einziges Mal auf der Welt und zwar in Illinois USA und dieser ist noch in Betrieb. Die Ausmaße der Anlage sind so groß, dass wir mit den Bikes durch die Gefangenentrakte fahren werden. Ein zum Teil beklemmendes und paradoxerweise oft gleichzeitig berauschendes Erlebnis. Schräg, aber so ticken wir manchmal. Im Gefängnismuseum werden wir viel darüber erfahren wie Fidel dort bereits seinen nächsten Schlag gegen den Diktator Batista vorbereitet hat und mit den Büchern von Karl Marx in Kontakt kam bis Batista ihn und seinen Bruder begnadigte. Was für Batista, im Nachhinein betrachtet, natürlich ins Auge ging. Vielleicht ist hier die Stelle um ein paar Worte über diese einstige Pirateninsel zu platzieren. Als Kolumbus die Isla, die Übrigens etwas kleiner als Mallorca ist, 1494 entdeckte, was eigentlich noch gar nicht so lange her ist, nahm er sie für die spanische Krone in Besitz und nannte sie San Juan Evangelista. Die Isla war allerdings für die Spanier strategisch uninteressant und geriet praktisch in Vergessenheit. Ideal für Piraten sowie Freibeuter und so kam es auch, dass diese zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert dort praktisch ihr Karibik-Headquarter aufschlugen. Henry Morgan, Thomas Baskerville, Sir Francis Drake und auch John Hawkins, um nur einige zu nennen. Es war der ideale Ort um von dort aus die spanische Silberflotte immer wieder zu überfallen und um schnell ein gutes Versteck zu haben. Viele von uns kennen einige der abenteuerlichen Geschichten aus unzähligen Piratenfilmen. 1830 begann allerdings die militärische Kontrolle der Spanier auf der Isla, sie gründeten die heutige Inselhauptstadt Nueva Gerona und versuchten die Insel unter Kontrolle zu bekommen, was allerdings lange nicht gelang. Die Insel blieb ein Hort der Gesetzlosen, auch wenn viele Piraten verschwanden. Keine Angst, heute ist die Insel sehr friedlich und man lebt vorwiegend von der Landwirtschaft. Man geht davon aus, dass um die Insel herum über 200 Schiffswracks liegen und diese noch voller Schätze sind, aber Cuba hat nicht die finanziellen Mittel diese Wracks zu bergen, so entwickelt sich das ganze Revier zu einem der besten Tauchspots der Welt. Sicherlich gibt es viel mehr über diese faszinierende Insel zu erzählen, sie war unter Batista zur Freihandelszone geworden und unter Fidel wurden Stauseen gebaut und Landwirtschaftsprojekte aufgezogen, bis hin zur Super-Kuh, die mit einem Denkmal zum Helden wurde, weil sie an einem Tag 110 Liter Milch gab. Da Fidel viele junge Menschen aus anderen Entwicklungsländern dort ausbilden ließ, nannte er die Insel auch um, in die Insel der Jugend. Genug des Guten zur Geschichte, wir fahren nach dem Presidio Modelo zum Strand, entweder Playa Paraiso oder Playa Bibijagua, natürlich gibt es auch etwas zu essen. Nach unserem Strandschmaus geht es nach Nueva Gerona, wir haben die Gelegenheit das berühmte Keramikhandwerk der Insel zu bewundern, laufen durch die Prachtfußgängerzone und inhalieren etwas  das unbekümmerte Leben der Inselbewohner, schlemmen ein Eis, genießen einen Verdauungsrum bevor wir uns auf den Rückweg zu unserem Hotel machen, wo die Dusche, ein Abendessen und die Bar auf uns warten. Nicht vergessen, Bikes laden und packen, denn am nächsten Tag ziehen wir weiter nach Colony in das einstige Hilton Hotel. Wir werden merken, dass Hilton Hotels früher auch etwas anders waren und selbst diese in die Jahre kommen können.
 
5. Tagestour
Von Nueva Gerona bis Colony - ins ehemalige Hilton Hotel
Heute starten wir um 9 Uhr mit leichtem Rucksackgepäck in Richtung Colony, das einstige Hilton Hotel ist zwar etwas in die Jahre gekommen, aber die meisten Zimmer sind zwischenzeitlich renoviert. Auf dem Weg nach Südwesten halten wir am Museo Finca El Abra, wo auch 1870 der junge José Martí 2 Monate unter Hausarrest stand. Die Insel diente schon immer als Abschiebeort für politisch unbequeme Zeitgenossen. Da wir nicht unter Hausarrest stehen, geht es weiter bis zum Lago Caolin, wo ihr ein Schlammbad nehmen könnt, der Schlamm dieses Tümpels ist berühmt für seine hautreinigende Wirkung. Egal wie viel zu reinigen ist, wir fahren weiter in einen mystischen Zauberwald. In La Demajagua hat man das  Gefühl in einem Fantasyfilm zu sein, die übergroßen Jagüey-Bäume haben eine magische Anziehungskraft, keine Angst, sie sind nicht fleischfressend. Wir werden uns dort etwas stärken bevor es weitergeht. Unser nächster Halt ist La Victoria. Hier lebte Fidels Super-Kuh, die zu Rekordzeiten 110 Liter Milch pro Tag gab, daher hat die Kuh ein Denkmal in la Victoria bekommen. Wir werden von der Milch nichts mehr abbekommen, aber ein kleiner Laden wird uns bestimmt Kaltgetränke verkaufen. Wir setzen zum Endspurt an, es geht weiter über Straßen praktisch ohne Autoverkehr, durch eine Natur in der man sich manchmal wie im Krüger Nationalpark fühlt, aber die Bige Five werden sicher nicht auftauchen. Am Nachmittag erreichen wir hoffentlich das Hotel Colony. Für heute reicht es mit dem Radeln, wir beziehen unsere Zimmer für 2 Tage, hauen uns an den Strand oder an den Pool und genießen mal das Nixtun. Die Räder werden sicher untergebracht und natürlich geladen.

6. Tagestour
Bootstrip zum Traumstrand – Punta Francés – Schnorcheln und Sonnenbaden am vielleicht schönsten Strand Cubas
Wir frühstücken gemeinsam und es wird heute nicht geradelt, sondern heute geht es zeitig aufs Boot und ab zum Nationalpark Punta Francés. Keine Angst, wir werden nicht rudern, sondern mit Motorbooten oder Katamaranen zum Punta Francés fahren. Hier finden wir einen der schönsten Strände und für manche sogar der schönste Strand Cubas, ein faszinierendes Schnorchelrevier und eines der wohl besten Tauchreviere der Welt. Da ich keine wirklichen Tauchreviervergleiche habe, kann ich dazu schlecht etwas sagen, aber was ich bisher dort gesehen habe, ist dermaßen beeindruckend, dass ich beschlossen habe den Tauchschein zu machen. Was ihr übrigens in der Marina, neben dem Hotel Colony auch machen könnt. Als Option können die Tauchbegeisterten natürlich auch Tauchgänge machen. Wenn gewünscht einfach melden oder gleich als Zusatzoption buchen.

7. Tagestour
Colony – La Fé – Nueva Gerona – Naturpurtour
Unsere 7. Tagestour geht wieder mit leichtem Fahrradgepäck (präventiv Badesachen einpacken) weiter und zwar quer durch die Isla De La Juventud. Das Gepäck wird getrennt nach Nueva Gerona transportiert. Wir besuchen Campesinos (Bauern) und erfahren einiges über die Landwirtschaft auf der Isla. Wir genießen Bioprodukte, wie sie dort überall und praktisch ausschließlich zu finden sind, denn natürliche Anbauweise sowie Tierzucht sind Programm. Wir machen unsere Mittagspause im zweitgrößten Ort der Insel, La Fé mit seinen ca. 8.000 Einwohnern. Dort werden wir ein typisches Inselmittagessen bekommen. Ihr werdet entzückt sein, wie die Cubaner sich mit ihrem Inselleben arrangieren. Zeit, was ist das, sie spielt auf Cuba eh meist eine untergeordnete Rolle und auf der Isla noch untergeordneter. Es gibt in La Fé sogar ein Thermalbad, dies ist allerdings so in die Jahre gekommen und scheinbar seit seiner Errichtung in 1880 nicht wirklich renoviert worden, so dass nur völlig abgedrehte dort ein Thermalbad nehmen, vielleicht gehören wir ja dazu ;-). Die Quellen sollen Heilkräfte für Haut-, Magen-, Nieren-, Rheuma-, Asthma- und Leberleiden haben. Nun, vielleicht ein Grund auf den Zustand der Therme keine Rücksicht zu nehmen und mal ein paar Badegänge einzulegen, irgendein Leiden wird sich schon finden welches einen Badegang rechtfertigt. Nach La Fé geht es weiter über, praktisch für uns reservierte Straßen, in Richtung Nueva Gerona. Dort beziehen wir unser letztes Inselquartier bevor wir uns früh am nächsten Morgen zurück auf die uns bereits bekannte russische Schnellfähre begeben um wieder aufs Festland zu gelangen. Abendessen gibt es im Hotel und die Bar ist ebenfalls ein guter Treffpunkt.

8. Tagestour
Nueva Gerona – Batabano – La Habana by Night
Unsere 8. Tagestour beginnt diesmal zu einer etwas herausfordernden Uhrzeit, denn die Fähre startet gegen 8 Uhr in der Früh, aber mit Gepäckaufgabe, Ticket- und Passkontrolle, Bikes verladen, Sicherheitscheck und Platzzuweisung benötigen wir genügend Vorlaufzeit. Wir starten um 6 Uhr in der Morgendämmerung oder je nach Jahreszeit bei völliger Dunkelheit, in Richtung Hafen Nueva Gerona mit unseren Bikes. In Batabano angekommen, verladen wir unsere Bikes und machen uns mit unserem Transportmittel, welches auch immer dies sein wird, auf den Weg nach Havanna. Dort beziehen wir für die letzte gemeinsame Station unserer Abenteuerreise unser Casa Particular und werden uns gegen 18:00 Uhr wieder treffen zu einem Abschlusshighlight. Havanna by Night - eine Tour mit gut beleuchteten E-Bikes durch Havanna, durch Gassen, die uns faszinieren werden, im Sonnenuntergang entlang dem Malecon, der vielleicht schönsten Uferpromenade der Welt. Ihr werdet feststellen, dass Havanna bei Dunkelheit seinen ganz besonderen Charme hat, die Stadt scheint eine völlig andere zu sein als bei Tag. Die herrlich beleuchteten Kolonialgebäude, das Gran Teatro, das Capitol, der Prado, die neuen Luxushotels, das Revolutionsmuseum, die alten amerikanischen Straßenkreuzer, das Treiben in den Gassen von Havanna Viejá. Wir werden unsere letzte gemeinsame Gelegenheit nutzen, die cubanische Küche zu erleben und bei einem Abschlusscocktail noch mal einen Rückblick wagen, mit vielleicht notwendiger Manöverkritik oder einem positiven Schluss Resümee. Manche werden ein großes Kreuz machen, dass der Spuk vorbei ist und der Allerwerteste sich jetzt endlich erholen darf während andere wiederrum traurig sind, weil ein paar außergewöhnliche Tage so schnell vergangen sind und einfach nicht abreisen wollen. Nun ja, wie auch immer, ihr habt vielleicht noch einige Tage Anschlussprogramm gebucht, vielleicht nur ein paar Übernachtungen in Havanna um sich in Havanna völlig frei treiben zu lassen, ohne Guide der immer anfeuert und sein Programm durchziehen muss.  Ihr wollt vielleicht das aufregende Nachtleben Havannas mitnehmen oder noch ein paar andere Kolonialstädte besuchen. Natürlich empfiehlt sich auch eine Badeverlängerung mit abhängen an den cubanischen Traumstränden und regenerieren um wieder für den Arbeitsalltag fit zu sein. Vielleicht sehen wir uns ja auf einem unseren vielen E-Bike Städtetrips oder auf unseren “Quer durch Cuba Touren“ wieder, um mit Recht behaupten zu können, dass ihr die größte Insel der Karibik auf besondere Weise intensiv und authentisch erlebt habt.

Abreisetag:
Heute heißt es Abschied nehmen. Je nach Flugzeit könnt ihr den Vormittag noch einmal für Erkundungen oder Souvenirshopping in Havannas wunderschöner Altstadt nutzen. Anschließend gibt es einen Transfer (optional) zum internationalen Flughafen. Alternativ organisieren wir gerne (optional) den Transport zu eurem Badehotel wo auch immer auf Cuba ihr bleiben wollt. Wir werden gerne dabei helfen es irgendwie für euch möglich zu machen.

Höhepunkte

Havanna: Capitolio, Revolutionsmuseum, Teatro Nacional, Gran Teatro, Plaza de la Revolucion, Cementerio Colone, Marina Hemingway, Bodeguita Del Medio, Havanna Vieja, Plaza Vieja, Plaza de Armas, Plaza de La Catedral, Plaza de San Francisco, Havanna Centro, Vedado, Miramar, Malecon, Parque Central, Paseo del Prado, Callejon de Hamel, Parque Central, La Rampa, Vedado, La Guarida, Museo  KCHO/GOOGLE, Botschaftsviertel, Palacio de Convenciones, Fusterlandia, Marina Hemingway, Santa Fé, Baracoa, Batabano, Presidio Modelo, Nueva Gerona, Colony, Punta Francés, La Fé, La Victoria, Finca El Abra, La Demajagua, Playa Paraiso, Playa Bibijagua uvm.

Im Preis eingeschlossen
  • Reiseleiter  (Englisch oder Deutsch und Spanisch, andere Sprachen auf Anfrage)
  • 8 Tage E-Bike inkl. Ladegerät
  • 9 Übernachtungen im Hotel oder Casa Particular mit Frühstück
  • Fahrradschloss und Helm
  • 16 Flaschen Wasser  (500ml)
  • 8 Mittagessen (inkl. je 2 Getränke / Softdrinks)
  • 8 Abendessen (inkl. je 2 Getränke/Softdrinks)
  • Fähre von Batabano zur Isla De La Juventud hin und zurück
  • Gepäcktransport auf der Isla von der Fähre zum Hotel und von Hotel zu Hotel sowie zurück zur Fähre
  • Bootstour zu Punta Francés inkl. Schnorcheln
Verlängerungsoptionen auf Anfrage:
  • Verlängerungswoche mit Tauchkurs auf der Isla De La Juventud inkl. Tauchschein, 7 Nächte, All Inklusive im Hotel Colony 1049 EUR p. P. im DZ, 1253 EUR p. P. im EZ
  • Verlängerungsbadewoche auf der Isla De La Juventud 7 Nächte, All Inklusive im Hotel Colony 499 EUR p. P. im DZ, 699 EUR p. P. im EZ
  • Optional Tagesmiete E-Bike auf der Isla De La Juventud mit Helm, Ladegerät und Schloss, ab und zurück im Hotel Colony 40 EUR p.P. / Tag
  • Badeverlängerung mit Transport zum Zielort auf Anfrage
  • Havanna-Verlängerung auf Anfrage
Schwierigkeitsgrad
leicht

Anmerkungen
Bekleidung:
Turnschuhe oder geschlossene Schuhe, Flop Flops, Sonnenbrille, Sonnenschutz, Badebekleidung, Handtuch

Programmänderungen:
sind möglich unter Berücksichtigung der Öffnungszeiten und Verfügbarkeiten

Obligatorische Buchungsinformationen
Geschlecht:
Mann / Frau (inkl. Angabe, sollte es hinsichtlich Körpergewicht/grösse Besonderheiten oder körperliche Einschränkungen geben)

Kinder:
Es gibt kein Mindestalter, sondern eine Mindestgröße von 1,40m

Kinder-Anhänger und Sitz:
Für die ganz kleinen Bikers-to-be verfügen wir über einen Kinder-Anhänger oder Sitz: Max Körpergewicht: 25kg. Die Anhänger sind in der Stückzahl limitiert und immer auf Anfrage.

Wetter
Obwohl Kuba über 300 Sonnentage im Jahr hat, kann es auch mal einen heftigen kubanisch karibischen Schauer geben. Da dieser Regen eher Duschtemperatur hat, können wir nach dem Motto „biking in the rain“ mit oder ohne Poncho weiterfahren oder wir machen eine Getränkepause.

Stornobedingungen
  • Ab Reservierung bis 90 Tage vor Ankunft: 60,00 EUR pro Person max. 300,00 EUR / Buchung
  • 90 - 60 Tage vor Ankunft           20%*
  • 59 - 30 Tage vor Ankunft           40%*
  • 29 - 15 Tage vor Ankunft           50%*
  • 14 - 07 Tage vor Ankunft           75%*
  • 06 - 01 Tage vor Ankunft           90%*
  • Weniger als 24 Stunden vor Ankunft 100%*
*jedoch mindestens 60,00 EUR pro Person

Hinweise
Alle nicht explizit aufgeführten Leistungen sind nicht im Preis enthalten, auch keine Trinkgelder sowie alkoholischen Getränke außer Bier zu den Mahlzeiten.
Flughafenshuttle sowie die Shuttle bei den Verlängerungsaufenthalten sind nicht inbegriffen.
Für den Shuttle auf der Isla vom Hotel Colony bis zum Fähranleger solltet ihr mindestens 50 CUC (=50 USD) einplanen.

Bitte bedenkt, dass es je nach Jahreszeit und Reiseregion Sinn macht auch etwas Mückenspray im Gepäck zu haben.
Wir empfehlen den Reiseteilnehmern den vorherigen Abschluss einer Reiseunfall-, Reisekranken-, sowie Reisehaftpflichtversicherung.

Für nicht durch Cubyke nachweislich verursachte Schäden der Teilnehmer übernimmt Cubyke keine Haftung. Alle Räder sind immer in einem technisch einwandfreien Zustand.

Route

  1. Havanna
  2. Baracoa
  3. Havanna
  4. Batabano
  5. Isla de la Juventud
  6. Havanna